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4 Tage Klosteraufenthalt – ohne Handy

Weihnachtsstress durch Ruhe und Stille ausgetauscht.


Letzten Dezember entschied ich mich kurzfristig, 4 Tage im Kloster Engelberg zu verbringen. Es war eine super Erfahrung. Stille, Ruhe und nur ich mit mir selbst. Wow, tut das gut. Klar hatte ich zuvor meine Bedenken. Die grosse Wucht an Religion, die strengen Regeln der Benediktinermönche und die Frage: Wie ist genau die Energie in den Räumen, im Zimmer, in der Kirche? Auch mein Ego/Verstand wurde vor der Buchung nochmals richtig laut. Viele Gedanken kamen hoch und fingen an zu zweifeln. Kann ich mich energetisch abgrenzen? Kann ich meine Familie vor Weihnachten alleine lassen? Das Gute daran war: Ich habe gelernt, zu unterscheiden zwischen Herz/Seele und Verstand/Ego. In solchen Momenten beobachte ich meine Gedanken und fühle, was meine Seele möchte. Und dann ab in die Aktion – entscheiden und in die Tat umsetzen. Ich buchte sofort den Aufenthalt.


Als ich in den Klostergarten eintrat, waren Ruhe und Stille bereits markant spürbar. Die Hektik und die Touristenströme fielen sofort weg. Ein Mönch zeigte mir das Zimmer sowie das Kloster und die Kirche. Ich buchte ein Zimmer mit Halbpension. Man ist dann frei, ob man mit den Gästen isst oder bei den Mönchen und ob man an den Gebeten/Messen teilnehmen möchte oder nicht. Die Mönche beten fünfmal täglich von 5.30 bis 20.00 Uhr. Eine schöne Haltung des Klosters ist, dass sie Menschen aller Art willkommen heissen. Gegessen wird in Stille und erst beim Dessert tauscht man sich aus. Ich besuchte einige Gebete/Messen und spürte, dass es nicht ganz mein Ding ist, und kreierte dann meinen eigenen Tagesablauf.7.15 Uhr aufstehen, Körperübungen, Meditation und Dankbarkeitsübung. Frühstück und ein kleiner Schwatz mit den anderen Gästen. Dann wieder aufs Zimmer: energetische Reinigung und Schattenarbeit. Auflösen von Triggern, Blockaden und Emotionen. Nach dem Mittag ein Spaziergang durch die Natur. Vor dem Abendessen nochmals eine Meditation und fühlen, was sich in mir zeigt. Nach dem Essen schlenderte ich durch das ruhige und weihnachtlich beleuchtete Engelberg. Zurück auf dem Zimmer reflektierte ich den Tag und machte meine tägliche energetische Abendreinigung vor dem Schlafen. Dazwischen las ich in meinem spirituellen Lieblingsbuch.


Ich kam immer mehr bei mir an und es fiel mir immer leichter, meinen Körper, Geist und meine Seele zu fühlen. Die Anbindung funktionierte immer besser und schneller. Von viel Lärm im Aussen und im Kopf hin zu viel innerer Ruhe, Gelassenheit und Stille. Dies führte zu enormer Klarheit in mir. Das zu Hause gelassene Handy unterstützte den Weg in die Stille enorm. Ohne Handy habe ich viel weniger Ablenkung und zu verarbeitende Eindrücke. Ich als sensitiver Mensch fühle so viel schneller meine innere Klarheit und bleibe in meiner Mitte. Meine Balance «Ich bin» schwankt viel weniger und ich bleibe meinen Werten standhaft. Dazu durfte ich immer wieder meine Vollkommenheit wahrnehmen. In der Unsicherheit bin ich am Suchen, lenke mich durch unwichtige Tätigkeiten ab oder möchte mir neues Wissen aneignen. Ich spürte mehrmals, dass ich alles in mir habe und nur den Zugang finden darf. Es ist alles da und ich kann es abrufen. Einfach wunderbar, diese Erkenntnis.


Das Highlight war für mich der dritte Tag. Ich durfte in Verbundenheit die Herzliebe spüren. Einfach tief berührend und extrem wohltuend. Die Liebe zu mir selbst und zu meinen Liebsten zu Hause. Dazu zeigte sich eine tiefe Dankbarkeit, so etwas fühlen zu dürfen. Meine Liebsten spürte ich ganz nah und doch jeder sehr selbstständig bei sich. Mit freudigen Tränen in den Augen schaute ich glücklich auf die Engelberger Bergwelt. Wow.


Für mich der wichtigste Punkt ist die bewusste Herzatmung und aus dem Beobachter Gedanken, Gefühle, Empfindungen ohne Bewertung wahrnehmen und von Schatten zu befreien. Dies hilft den Geist zu klären und die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu richten. Im Leben erfahre ich so mehr Freude, Leichtigkeit, Fülle und Liebe.


Gerne begleite ich dich in Einzelsessions auf dem Weg durch Transformationen, Veränderungsprozesse und somit ins höhere Bewusstsein. Im Juni findet zudem das Bewusstseins-Wochenende in den Bündner Bergen statt. Es hat noch freie Plätze.


Details auf meiner Homepage: 

 
 
 

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